Warum Sie lieber an Monatsgäste vermieten sollten - 5 Nachteile der Tagesvermietung
Airbnb und Co versprechen tolle Einnahmen und noch schöne Erlebnisse, wenn Sie Ihre Wohnung an Tagestouristen für 2 bis 4 Nächte ec. vermieten.
Warum Sie das besser nicht machen sollten - verraten wir Ihnen hier:
### Die Nachteile der Kurzzeitvermietung unter 1 Monat, also an Tagesgäste vermieten
Airbnb und ähnliche Portale versprechen laut Werbung: Das Vermieten Ihrer Wohnung wird Ihr Leben verändern und beschert Ihnen viele unvergessliche Erlebnisse und Begegnungen mit interessanten Menschen.
Und dazu verdienen Sie noch sehr viel Geld.
Ab 1,2 Nächte an Übernachtungsgäste vermieten, ähnlich wie ein Hotel.
Klingt gut?
### Don`t do that
In vielen Städten in Deutschland ist der Markt für Tagesgäste und Privatvermieter umfangreich reguliert. Hinzu kommt, das Portale wie Airbnb mittlerweile die Daten der Vermieter mit Umsätze an die Finanzämter weiterleiten muss. Im Herbst 2020 haben die deutschen Steuerbehörden auf Grundlage eines Gerichtsbescheids in Irland Zugang zu den Daten von Airbnb Vermietern aus Deutschland erhalten. Finanzämter überprüfen dann die Steuererklärungen der letzten Jahre (Steuerstraftaten werden 10 Jahre zurückverfolgt), um zu klären, ob die Vermietungen korrekt angegeben wurden.
Aber wir gehen davon aus, das Sie als Vermieter das korrekt angeben. Daher ist das kein Nachteil. Deshalb möchten wir Ihnen hier die 5 Gründe nennen, warum Sie das besser nicht machen sollten, sondern bei uns von urbanbnb an Monatsgäste vermieten.
##### 1. Tagesvermietung ab 1,2 Nächte sind gewerbliche Vermietungen
Sie müssen dazu ein Gewerbe anmelden. Denn nach Ordnungsrecht besteht eine Gewerbeanzeigepflicht nach § 14 und 55 c Gewerbeordnung (GewO) d.h. ein Vermieter von Ferienzimmern, Pensionszimmern, Zimmern auf dem Bauernhof oder von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern muss die private Vermietung gegenüber dem örtlichen Gewerbeamt anzeigen.
Bedeutet dann auch extra als Firma eine Steuererklärung machen und wenn Sie über der Grenze eines Kleinunternehmens sind, auch Umsatzsteuererklärung.
Das entfällt, wenn Sie an Monatsgäste über urbanbnb ganz normal vermieten.
##### 2. Registrierungsnummer notwendig wegenZweckentfremdungsverbot
Vermieter die für 2 bis 4 Nächte etc. an Tagesgäste vermieten möchten, müssen oftmals vorab beim zuständigen Bauamt eine Registrierungsnummer sich besorgen und diese überall mit angeben. Erlaubt sind oftmals nur 10 Wochen im Jahr so zu vermieten, machen Sie das länger, müssen Sie ein Bussgeld befürchten. Auch müssen Sie einen Nutzungsänderungsantrag stellen, weil Vermietung als Ferienwohnung eine eigenständige Nutzungsart darstellt und baurechtlich genehmigt werden muss.
Das entfällt, wenn Sie an Monatsgäste über urbanbnb ganz normal vermieten.
##### 3. grosser Zeitaufwand und Arbeit mit Tagesgäste
Übernachtungen von 1 bis 3 Nächte etc. bedeutet für Sie als Vermieter, dass Sie in der Regel mehr Zeit und Arbeit in die Organisation der Vermietung investieren müssen. Als Gastgeber muss man sich dann auch um die Sauberkeit der Wohnung kümmern, das Marketing betreiben und für eine reibungslose Abwicklung von Check-In und Check-Out sorgen. Mit jedem einzelnen Gast auch eine längere Kommunikation führen wegen Preis, Zahlung, Anreise, Schlüssel und dann geht der Gast nach 2 Nächte und alles fängt von vorne an für Sie.
Das enormer Aufwand und steht im keinen Verhältnis zu den Einnahmen.
Das entfällt, wenn Sie an Monatsgäste über urbanbnb ganz normal vermieten.
##### 4. Saisonale Schwankungen, damit kein garantiertes Einkommen
Eine Frustration mit der viele Vermieter konfrontiert sind, sind die Auswirkungen der Saisonalität auf ihre Ferienwohnung. Während die Hochsaison gut sein kann gebucht, sind Buchungen in der Nebensaison rar, was letztlich dazu führen kann, dass sie Geld verlieren.
Tagesvermietung ist stark saisonabhängig.
Im Gegensatz zu Monatsvermietung - hier gibt es keine Saison, sondern das ganze Jahr über ist Bedarf an solche Art der Vermietung.
##### 5. Gästeerwartung ist sehr hoch, schlechte Bewertungen vorprogrammiert.
Gäste, die normalerweise Hotel buchen würden und eine Ferienwohnung in einer Grossstadt stattdessen für 2,3 Nächte nehmen, haben oftmals eine sehr hohe Erwartungshaltung. Die Unterkunft muss nahezu perfekt sein, schliesslich will man seine Urlaubstage ja richtig gut verbringen. Das ist nachvollziehbar, stellt Sie aber als Vermieter vor unlösbare Aufgaben und Sie kommen da auch schnell in die Rolle des Bittstellers. Denn schliesslich bewertet der Gast ja im Anschluss Ihre Unterkunft und da kann man schnell man übers Ziel hinausschiessen.
Warum sollten Sie sich das überhaupt antun?
### Fazit: Tagesvermietung lohnt sich nicht!
Es gibt persönliche Gründe, warum für manche Vermieter dies trotzdem sinnvoll ist und die die Behördengänge deshalb nicht scheuen. Aber in der Regel ist eine Vermietung von 2,3 Nächte nur Aufwand und nichts verdient. Egal, was Ihnen Airbnb und Co versprechen.
Wir von urbanbnb haben uns konzentriert auf Monatsgäste. Menschen, die normal mieten möchten, nur möbliert und für einen begrenzten Zeitraum. Wohnen auf Zeit ist ein Markt, der boomt und wo Sie als Vermieter die Punkte 1 bis 5 vergessen können. Es gibt viele Gründe für Wohnen auf Zeit.
Theater- oder Musicalschauspieler, die für eine Saion nur etwas benötigen. Jobeinsteiger, die erstmal Probezeit haben und solange etwas flexibel zum Wohnen brauchen. Oder jemand baut ein Haus und die Handwerker werden nicht fertig, der bucht solange bei uns etwas. Oder ein Sportverein im Profisport hat einen Neuzugang und der muss erstmal vorübergehend Zeitwohnen.
Bei uns haben Sie eine starke Auslastung knapp an den 100% und wir bringen Ihnen die Monatsgäste fixundfertig zum Einchecken vor die Haustüre mit rechtsicheren Verträge.
Schon seit 1996 sind wir die Profis im Bereich Wohnen auf Zeit.
Werden auch Sie Gastgeber. Weitere Infos:
https://www.urbanbnb.de/gastgeberlogin?lang=de