Was ist besser: Vermietung an Tagesgäste oder Monatsgäste?
Wer eine möblierte Wohnung besitzt und über die Vermietung nachdenkt, steht schnell vor der entscheidenden Frage: Tagesgäste oder Monatsgäste – was lohnt sich mehr?
Auf den ersten Blick wirken Plattformen wie Airbnb oder Booking attraktiv: kurze Buchungen, flexible Laufzeiten, schnelle Einnahmen. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Die Vermietung an Monatsgäste ist in vielen Fällen die stressfreiere und nachhaltigere Lösung.
#### Tagesvermietung – klingt einfach, ist aber aufwändig
Viele Einsteiger unterschätzen den Aufwand, der mit der Vermietung an Tagesgäste verbunden ist. Zu den häufigsten Herausforderungen zählen:
Hoher Betreuungsaufwand: Jeder Gast bringt neue Fragen mit – von der Anreise über die Schlüsselübergabe bis zur Kommunikation bei Problemen.
Häufige Wechsel & Leerstände: Nach ein oder zwei Nächten ist oft wieder Schluss – mit Lücken bis zur nächsten Buchung.
Reinigungsstress: Nach jedem Aufenthalt muss die Wohnung gereinigt und vorbereitet werden – oder ein Reinigungsservice organisiert werden.
Schwankende Auslastung: Ohne touristische Nachfrage schwankt die Buchungslage stark, was eine sichere Einkommensplanung schwierig macht.
Unangenehme Gäste: Kurzzeitgäste sehen die Wohnung oft als Hotel – Abnutzung und unachtsames Verhalten sind keine Seltenheit.
#### Vermietungsportale reichen oft nicht aus
Ein weiterer Punkt: Mit nur einer Plattform wie Airbnb oder Booking bleibt die Wohnung selten dauerhaft ausgebucht. Professionelle Anbieter arbeiten oft mit 10 oder mehr Portalen gleichzeitig, was bedeutet:
Einsatz eines Channelmanagers, um Verfügbarkeiten zentral zu koordinieren
Technisches Know-how und regelmäßiger Aufwand für die Pflege der Inserate
Zusätzliche Kosten durch Software, Provisionsgebühren und das Risiko von Doppelbuchungen
Für Einzelvermieter kann dieser technische und organisatorische Aufwand schnell zu viel werden.
#### Gesetzliche Einschränkungen bei Tagesvermietung
Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind ein weiteres Risiko: Viele Städte haben die Tagesvermietung stark eingeschränkt.
In vielen Metropolen wie z.B. Berlin, Hamburg oder München u.v.m. gelten:
Genehmigungspflichten
Zeitliche Beschränkungen (z. B. max. 90 Tage/Jahr)
Verbot ohne Nutzungsänderungsantrag
Strenge Kontrollen und hohe Bußgelder
Oft ist sogar eine baurechtliche Nutzungsänderung erforderlich – mit ungewissem Ausgang.
#### Fazit: Monatsgäste sind die nachhaltigere Lösung
Während Tagesvermietungen auf den ersten Blick lukrativ erscheinen, erweisen sie sich im Alltag oft als zeitintensiv, rechtlich heikel und unberechenbar.
Die Vermietung an Monatsgäste bietet dagegen:
längere Mietzeiträume und weniger Leerstand
planbare Einnahmen
weniger Verwaltungsaufwand
geringere Abnutzung der Wohnung
rechtliche Sicherheit
Gerade für Vermieter, die weniger Stress und langfristige Stabilität suchen, ist die Vermietung an Monatsgäste daher die attraktivere Wahl.
Urbanbnb setzt bereits seit mehr als 15 Jahren auf die monatliche Vermietung.
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