Steuerthema für Urbanbnb-Gastgeber
Von der Couch bis zur Klobürste: Diese Ausgaben können Vermieter absetzen
Steuern klingen erstmal nach Aktenordner, Kaffee Nummer fünf und „wo ist dieser Beleg?“. Gute Nachricht: Wer möbliert auf Zeit vermietet, kann viele Kosten steuerlich geltend machen.
Steuerlich spannend
Möbel, Reinigung, Internet, Fahrten, Reparaturen und sogar manche Kleinigkeiten können relevant sein — sofern sie klar zur Vermietung gehören.
Hinweis: Keine Steuerberatung. Für Details bitte Steuerberater fragen.Was Vermieter absetzen können
Die Klassiker fürs Finanzamt
Alles, was beruflich vermietet statt privat vergnügt wird, sollte sauber dokumentiert werden.
Möbel & Ausstattung
Bett, Sofa, Tisch, Stühle, Matratze, Lampen, Vorhänge und Einrichtung.
Küche & Geräte
Einbauküche, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Geschirr und Küchenhelfer.
Reinigung & Pflege
Reinigungskosten, Hausmeister, Putzmittel — ja, auch die Klobürste hat ihren Moment.
Nebenkosten
Strom, Wasser, Heizung, Internet, Müllgebühren und laufende Betriebskosten.
Reparaturen
Instandhaltung, kleinere Ausbesserungen und Handwerkerleistungen für die Wohnung.
Fahrten & Verwaltung
Fahrten zur Wohnung, Bürobedarf, Telefon, Porto und Verwaltungskosten.
AfA einfach erklärt
AfA klingt wie Techno-Festival, ist aber bares Geld
AfA bedeutet „Absetzung für Abnutzung“. Größere Anschaffungen werden nicht immer sofort komplett abgesetzt, sondern über mehrere Jahre abgeschrieben.
Beispiel
Schlafcouch für 1.200 € netto
Bei einer Abschreibung über 10 Jahre wären das rechnerisch 120 € pro Jahr. Im ersten Jahr meist anteilig — je nachdem, wann die Couch einzieht.
Leerstand & Nachweise
Leerstand? Nicht automatisch Steuerdrama.
Auch bei vorübergehendem Leerstand können Kosten relevant bleiben, wenn die Wohnung weiterhin ernsthaft zur Vermietung angeboten wird.
- Belege vollständig aufbewahren
- Kosten sauber der Vermietung zuordnen
- private Nutzung klar trennen
- monatliche Abrechnungen nutzen
- Jahresübersicht für die Steuer vorbereiten
Urbanbnb unterstützt dich
Weniger Zettelchaos. Mehr Überblick.
Mit monatlichen Abrechnungen und Jahresübersicht hast du wichtige Unterlagen direkt griffbereit — dein Steuerberater wird vielleicht nicht lachen, aber innerlich nicken.
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