Willkommen in Stuttgart!

Das Bild Stuttgart scheint in vielen Köpfen bereits gezeichnet. Eine biedere Großstadt, zwischen Hängen und Reben, heißt es immer wieder. Hier würden jeden Abend die Bürgersteige hochgeklappt, samstags regiere die Kehrschaufel, in allen Gassen werde geschwäbelt und zum Einkaufen fahre der Pfennigsfuchser beschämt nach München. Aber das sind die Vorurteile - wer einmal hier war, wird bestätigen: Stuttgart und seine Schwaben zeigen sich offen und sehr lebendig. Lernen Sie diese pulsierende, lebensfrohe Metropole kennen und lieben.
Keine Frage - Stuttgart hat immer noch ein graues Image. Dies sagen vor allem jene, die die Hauptstadt des Südwestens noch nicht auf ihrem Besuchsprogramm hatten, jene, die sich noch nicht selbst von dem überzeugt haben, was sich hier in den letzten fünf bis zehn Jahren getan hat. Stuttgart wird nach wie vor verkannt. Bei Wirtschaftsexperten und Kulturkennern, bei Insidern der Szene und Freunden der Architektur dagegen steht »Schduagerd« schon lange auf der Hitliste.
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Stadtinfos

Bei einem Gang über die Königstraße oder einem Bummel durch die Kneipen werden Sie schnell erkennen: Stuttgart passt in keinen Rahmen. Auf den ersten Blick ein typisches, klar umrissenes Gesicht zu finden ist nicht einfach. Ein Hort der Vielfalt: erfolgreiche Industrie neben ausgedehnten Wald-, Wiesen- und Weinbauflächen; Sportzentren; Opernbühne mit internationalem Ruf; große Verlagsszene und süddeutsches Mekka für die Forschung. Bei aller Weltläufigkeit und großstädtischem Flair an manchen Ecken aber auch das: ein wenig verschlafene Metropole mit kleinbürgerlicher Enge.

Lassen Sie sich Zeit, diese Vielfalt - und manchmal auch diese Gegensätze - zu entdecken: Schlendern Sie alleine und fern der Welt durch das Lapidarium mit seinen steinernen Zeitzeugen, oder ziehen Sie mit Zehntausenden durch die Musentempel in der »Langen Nacht der Museen«; lachen Sie begeistert vor der Bühne der schwäbischen Mundarttheater, oder bestaunen Sie die Primaballerinen des Balletts; reisen Sie im Württembergischen Landesmuseum durch die Vergangenheit, oder lassen Sie sich in der Neuen Staatsgalerie von Joseph Beuys provozieren; spazieren Sie durch die Weinberge, die die Stadt umgeben, oder reihen Sie sich am Wochenende ein in den Konsumentenstrom der Innenstadt. Dann werden Sie eine Ahnung bekommen, was Stuttgart ausmacht.

Vor allem in den vergangenen Jahren hat sich Stuttgart mit seinen knapp 590 000 Einwohnern bemüht, seine Vorteile in die Welt zu tragen und zu vermarkten. Selbstbewusst ist der Takt, den die Schwaben dabei anschlagen. Und der Erfolg gibt ihnen Recht: Allein im Jahr 2002 zählten die Statistiker mehr als 2,1 Mio. Übernachtungen von Gästen aus aller Welt, so viele wie nie zuvor (1997: 1,67 Mio.). Ausschlaggebend für den neuen Stuttgart-Trend ist sicherlich nicht nur der Musicalboom, der der Stadt viele neue Gäste bescherte. Auch der innovativen Kulturszene ist es zu verdanken, dass Stuttgart auf der Städte-Beliebtheitsskala steil nach oben geklettert ist.

Zwischen der Internationalen Bachakademie, gegründet und geleitet von Professor Helmuth Rilling, und den Ludwigsburger Schlossfestspielen schlug hier die Geburtsstunde des deutschen Hip- Hop. Innerhalb weniger Jahre folgten den »Fantastischen Vier« weitere Bands in die Hitparaden; seither führt an Stuttgart kein Weg mehr vorbei, wenn es um deutschen Sprechgesang geht. Die »HipHop- Open« als Freiluftkonzert stehen bei Zehntausenden über die Grenzen der Region hinaus als fester Termin im Jahreskalender.

»Was brauchen wir Kunst, wir brauchen Kartoffeln«, lautete einst eine schwäbische Redensart. Doch Kunstliebhaber und Kulturmanager, edle Stifter und Bühnentalente setzten sich durch - ohne Promis und Protz, aber mit Ideenreichtum, Engagement und internationaler Teamarbeit. Für den Kauf berühmter Kunstschätze wurden zusätzliche Kassen geöffnet und Stiftungen ins Leben gerufen. Das Stuttgarter Ballett brachte es zu Weltruhm, die Staatsoper wurde zuletzt vier Mal in fünf Jahren zum besten Opernhaus im deutschsprachigen Raum gekürt, das Schauspielhaus gilt als Talentschmiede für den jungen Regienachwuchs, überdies verfügt die Stadt über eine der vielfältigsten Kleintheaterszenen in Deutschland. Das politische Kabarett hat hier ebenso seinen festen Platz gefunden wie das Boulevardvergnügen und das Autorentheater des Nachwuchses.

Und nicht zuletzt haben Großveranstaltungen wie die Leichtathletik- WM 1993 oder die im selben Jahr stattfindende Internationale Gartenbauausstellung der Stadt einen modernen Anstrich gegeben, wenngleich sie sich bei der Olympia- 2012-Bewerbung nicht durchsetzen konnte.

Bei aller Innovation: Stuttgart ist der Tradition immer treu geblieben, und vielleicht macht gerade diese Verbindung das Geheimnis und den beständigen Erfolg der Landeshauptstadt aus.

Beispielhaft dafür ist die Verlagslandschaft, zu der 130 Verlage mit Sitz im Zentrum und 250 in der Region zählen. Holtzbrinck, Klett, Motor- Presse und Mairs Geographischer Verlag sind nur die größten und bekanntesten, die den deutschen - und zum Teil auch den internationalen - Zeitungsund Büchermarkt bestücken. Nicht zu vergessen: In Stuttgart lernten Micky Maus und Donald Duck Deutsch im Ehapa-Verlag, von den Thienemann-Verlagsräumen in einer Seitenstraße der Stadt aus eroberten der Räuber Hotzenplotz, Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer, die Kinderzimmer.

Tradition und Innovation - davon ist der gesamte Wirtschaftsstandort Stuttgart geprägt. Kaum eine andere Region hat es geschafft, ein so solides Fundament für Erfolg zu legen. Sicherlich ist es kein Zufall, dass weltweit anerkannte Unternehmen wie Daimler-Chrysler, Porsche oder Bosch ihren Ursprung in Stuttgart haben.

Eines der Erfolgsrezepte: In den vergangenen Jahren sind Wissenschaft und Wirtschaft stark aufeinander zugegangen. Stuttgart kann zwei Universitäten, sechs Akademien und Fachhochschulen, eine Reihe außeruniversitärer Forschungseinrichtungen sowie neun wissenschaftliche Institute vorweisen.

Nicht überall stößt Stuttgarts Erfolgscocktail aus klassischen Industrien, neuen dynamischen Wachstumsbranchen wie Informationsund Kommunikationstechnologien, neuen Medien und Umwelttechnik auf Gegenliebe. Einige werfen den Stadtvätern vor, sich im Rennen um internationale Anerkennung vor allem bei den großen Bauprojekten zu verschätzen. Bau und Konzept der Neuen Galerie der Stadt werden heftig kritisiert. Ein »Trump Tower«, geplant als das höchste Gebäude Süddeutschlands, wurde nur in den Vorstellungen der Architekten errichtet, der Umbau des Bahnhofs im Rahmen des Milliardenprojekts »Stuttgart 21« existiert nach wie vor nur auf dem Reißbrett. Der neue und unterirdische Durchgangsbahnhof soll die Stadt ab 2013 an das internationale Fernschienennetz anschließen.

Bisher ist im Stadtbild wenig von architektonischen Himmelsstürmern zu sehen: Es ragen keine gläsernen Wolkenkratzer in die Höhe wie in Frankfurt, kein Rauch zieht aus schlanken Schloten über die Stadt. Ein großer Teil der Industrie hat sich kaum sichtbar rund um Stuttgart angesiedelt, der Porsche rollt in Zuffenhausen vom Band, Daimler-Chrysler thront in Möhringen in seiner festungsähnlichen Verwaltung. In vielen Stadtteilen ist und bleibt Stuttgart ein Häusermeer aus roten Dachziegeln.

Viele Büros, viele Bühnen, viel Betrieb - ohne größeren Schaden für die Umwelt. Stuttgart ist bekannt als Großstadt im Grünen. Der Schlossgarten, der Bärensee oder der Wald rund um den Bopser laden zum Entspannen ein. Das weite Grün der Stadt fällt vor allem ins Auge, wenn man hoch oben über den Dächern und den Straßenschluchten steht, auf der Uhlandshöhe an der Sternenwarte, auf dem Haigst im Süden, am Bismarckturm im Norden oder auf der Karlshöhe im Westen.

Neben den Schönheiten der Stadt wie Neues Schloss oder Königsbau, der derzeit zum modernen Kaufhaus gestylt wird, fallen bei einem Rundblick die Betonwunden auf, die vor allem nach dem Krieg im stark zerstörten Stuttgart geschlagen wurden, aber auch in den 1960er- und 1970er-Jahren. Der Umbau des Kleinen Schlossplatzes war ebenso umstritten wie der verkehrsgewaltige Knoten am Charlottenplatz. Von der beeindruckenden Schönheit des historischen Stuttgart ist vor allem im Zentrum nicht viel übrig geblieben. In den letzten Jahren nutzten zahlreiche namhafte Architekten wie beispielsweise James Stirling mit seiner Staatsgalerie die Fläche für mutige Bauten.

Die idyllische Lage hat es der Stadt auf ihrem Weg in die Zukunft nicht einfach gemacht. Bei der Besiedlung Stuttgarts spielte die räumliche Trennung zwischen Höhen und Talauen eine große Rolle. Eingeengt zwischen Buckeln und Bergen, nur in Richtung Osten offen und keinesfalls am Neckar, sondern vielmehr am Nesenbach, konnten sich die Schwaben nur schlecht ausbreiten. »Aus einem Kessel kann man eben nicht herausgucken«, hieß es.

Zentrum des historischen Stuttgarts ist das Gebiet um das Alte Schloss, dort, wo im sumpfigen Gelände um die Mitte des 10. Jhs. ein »Stutengarten«, ein Gestüt, stand. Die Siedlung erhielt im 13. Jh. das Stadtrecht, sie wurde Sitz der Grafen von Württemberg, und der Aufschwung zur offiziellen Haupt- und Residenzstadt begann. Goldene und trübe Zeiten schlossen sich an, bis sie in der ersten Hälfte des 19. Jhs. zur Industriestadt aufstieg.

An das vergleichsweise kleine Zentrum grenzen die Nobelterrassen im Norden rund um den Killesberg ebenso wie die eher von Arbeiterwohnungen geprägten Straßen im Stuttgarter Osten. Vor allem die ehemals unabhängigen kleinen Gemeinden wie Bad Cannstatt, Wangen, Vaihingen und Weilimdorf, die eine Art Kranz um die Stadt bilden, haben ihr Selbstbewusstsein behalten. Mittlerweile ist Stuttgart in 23 Stadtbezirke aufgeteilt, fünf innere und 18 äußere. Ein jeder ist stolz auf sein Viertel, aus Stuttgart selbst kommt eigentlich kein Stuttgarter.

Die »Reing'schmeckten« und Fremden haben vor allem in den Jahren nach dem Krieg das Bild der Stadt und der Schwaben nachhaltig verändert. »Das Zweiflerische, Querköpfige, Kritische und Praktische im Wesen des Stuttgarters vermischte sich mit der Großzügigkeit, dem Wagemut, der Urbanität und der Musenfreundlichkeit vieler Neubürger«, erklärte sich der heimische Schriftsteller Thaddäus Troll den neuen Charakter. Seit den 1960er-Jahren zogen die Industriefließbänder viele Ausländer in die Stadt: Italiener und Portugiesen, Türken und Griechen, Serben und Kroaten. Menschen aus fast 170 Nationen leben hier. Fast jeder vierte Stuttgarter ist Ausländer, es werden 100 verschiedene Sprachen gesprochen, teils hat das gelernte Deutsch schon einen schwäbischen Akzent angenommen.

Stuttgart ist sicherlich keine Stadt, die sich Besuchern leichtfertig öffnet und offenbart. Ihr Gesicht, ihren Charme und ihre Vorzüge zeigt sie nur dem, der sich neugierig und ohne Vorbehalte auf die Suche macht. Am besten, Sie gehen gleich los: Entdecken Sie Stuttgart!

Eduard Mörike sagte einmal in seinem "Stuttgarter Hutezlmännlein": "Von schönen alten Häusern und ihren Erkern, die auf den Ecken gar heiter wie Türmlein stehn." Die Großstadt zwischen Wald und Reben ist voller architektonischer Schmuckstücke. Sehens- und erlebenswert! Und auch der Humanist Ulrich von Hutten sprach davon, daß Stuttgart der Name sei, den die Schwaben dem Paradies auf Erden gegeben haben. Lag es dem südländischen Flair vieler Plätze und Viertel? Es gilt, das Geheimnis zu lüften und "der Schwaben Paradies" zu erkunden. Hier finden Sie einige Sehenswürdigkeiten, die Sie unbedingt besuchen sollten:


Einkaufen

Breuninger

Die schönen Dinge des Lebens. Hier finden Sie alles was das Herz begehrt.

Seit über 120 Jahren ist der Weg des Unternehmens E. Breuninger GmbH & Co. geprägt von fortschrittlichen Ideen und dem Gespür für die Wünsche seiner Kunden. Beim Eintreten in die "Breuninger Welt" wird dieses außergewöhnliche Flair sofort vermittelt. E. Breuninger GmbH & Co. bedeutet Mode, Parfümerie, Sport, Schuhe, Accessoires und Wohnen.

www.breuninger.com

Peek und Cloppenburg

Schon seit über 100 Jahren steht Peek&Cloppenburg für neue Wege in Sachen Mode. Seit mehr als 2 Jahren dürfen sich nun auch die Stuttgarter über das anspruchsvolle Angebot und das noble Ambiente des Bekleidungsunternehmen freuen. Mitten auf der Königstrasse residiert Peek und Cloppenburg mit einem hervoragendem Preis-Leistungs-Verhältnis von hochwertigen Eigenmarken bis zu exklusiven Designerlabels.

www.peek-cloppenburg.de

H&M Junge Mode

Bereits mit 3 modernen, großen Läden ist der Modekonzern H&M in Stuttgart vertreten. Tolle, junge Mode zu wirklich erschinglichen Preisen. Ob jung oder junggebliebene, es ist für jeden etwas passendes dabei. Auch die ganz kleinen kommen bei H&M auf Ihre Kosten. Während Mama nach schicken Sachen für den Nachwuchs sucht, vergnügen sich die Kids derweil im Kinderkino.

» www.hm.com

Markthalle

Sie müssen unbedingt einmal dagewesen sein!

Eine der schönsten Markthallen Deutschlands, Jugendstil, 1912 bis 1914 anstelle der alten Gemüsehalle als Nahrungsmittelbörse und Warenhaus erbaut; Fresken von Gref und Häbich. Täglich frische Blumen, Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst sowie exotische Früchte und Gewürze. Kleines Restaurant und Galerie im 1. Stock mit Blick auf das bunte Treiben. Sie müssen unbedingt einmal dagewesen sein.

Öffnungszeiten: Mo.- Fr. von 7 - 18:30h und Sa. 7 - 16:h

www.looss-kulinarisches.de

Merz&Benzing

Das besondere Kaufhaus:

Auf der ganzen Welt gesucht und gefunden - die schönsten und edelsten, nützlichsten und feinsten Dinge für den Garten, die Küche, das Wohnen, die Esskultur, die Dekoration Ihrer Räume, für die Kinder, für Ihren ganz persönlichen Geschmack. Nur allein das durchschlendern ist ein Erlebnis für sich!

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. von 9:30 - 19:h und Sa. von 9 - 18:h

www.merz-benzing.de

Di Gennaro

Italienisch genießen mitten im Schwabenland. Nähe der Königstrasse befindet sich das di Gennaro, der Edelitaliener!

Feinkost: Schinken aus Parma und San Daniele, die besten Schinkenstücke aus Spanien, Salame aus allen Teilen Italiens, eine betörende Auswahl an französischem und italienischem Käse, das urige Brot eines italienischen Bäckers in Stuttgart, jeden Tag frisches Gemüse, leckere Meeresfrüchte, frische, hausgemachte Pasta, raffinierte Desserts, exzellente Olivenöle und ausgezeichnete Balsamessige und, und, und ... Ristorante: Hier wird ein mehrgängiges Menü zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vor allem Gaumen, die an exquisite Köstlichkeiten gewöhnt sind, wissen diese feinsten Nuancen der Perfektion zu schätzen. Doch es muss nicht immer die volle Palette sein. Auch für zwischendurch bietet das Restaurant viele verführerische Kleinigkeiten.

Vinothek: Viele Weinfreunde werden schon beim Anblick unserer Vinothek ziemlich freudetrunken. Im Angesicht dieser edlen Tropfen sind wir jederzeit bereit für eine kleine Fachsimpelei über eines der unendlichsten Themen der Welt. Schließlich gehören kenntnisreiche Gespräche nicht nur zum Genießen dazu, sondern schon zum Einkaufen. Übrigens: Größere Mengen liefern wir Ihnen gerne frei Haus.

Feinkost & Vinothek:
Montag: 12.00 - 20.00 Uhr
Dienstag bis Freitag: 9.30 - 20.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 20.00 Uhr
Restaurant: Montag bis Samstag: 9.30 - 0.00 Uhr

www.digennaro.de

E + H Mayer

Ob Landhaus. Moderenes Wohnen oder Wohnshop - wer mit edlen und zeitlos-designten Möbelstücken seiner Wohnung den letzten Schliff verpassen möchte, wird bei E+H Mayer fündig. Nicht billig, dafür aber ausergewöhnliche stilvolle Möbel.

Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 10 - 20 Uhr

www.eh-meyer.de

Strauss Company

Schönes, Nützliches für zu Hause. In der Eberhardstrasse zeigt die Strauss Comp. auf zwei Etagen, was man sich oder anderen schönes für Küche, Bad und Wohnzimmer schenken kann.

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10 - 20 Uhr


Übernachtung

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Übernachten in einer Großstadt - immer ein schwieriges Thema. Ob man beruflich oder privat eine fremde Stadt besucht, eines ist doch immer wichtig. Guter Schlaf. Wußten Sie schon, dass der Mensch ca 1/3 des Tages mit Schlaf verbringt? Da versteht es sich von selbst, ein gesunder und erholsamer Schlaf ist Goldwert! Er sorgt dafür, dass wir den Tag fit und ausgeruht begehen können.

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Stichworte

Stuttgart auf die Schnelle? Immer langsam, denn für jeden ist etwas dabei. Ob Wein, Bad, Bau, Auto, Schiller, Grün .... in den Stichworten finden Sie Anregungen und Ideen für Stuttgart.

Bauprojekte

Es boomt - Stuttgart der Zukunft. Ein sehr tiefer Griff in den Geldbeutel, mehrere Milliarden Euro wird vor allem das Projekt »Stuttgart 21«, der Umbau des Hauptbahnhofs, kosten. Es entsteht ein unterirdischer Durchgangsbahnhof, ein wichtiger Stopp der Europatrasse von Paris nach Budapest. Oben entsteht dann auf den alten Gleisanlagen ein neues Stadtviertel mit Büros, Wohnungen und Geschäften. Ab Frühjahr 2006 präsentiert Mercedes das neue Museum: Als weltweit größtes Automobilmuseum mit Ausstellungsstücken einer Marke wird es jährlich über 700.000 Besucher anlocken. Europas größte Baustelle im Jahr 2005 ist auf den Fildern: Die neue Messe nimmt Gestalt an. Geplant sind bis 2007 sieben Hallen, eine Hochalle und ein Kongresszentrum für rund 800 Mio Euro. Die neue Galerie der Stadt Stuttgart, das neue Kunsthaus steht mittlerweile und entwickelt sich zu einem Publikumsmagneten: Moderne Kunstschätze im gläsernen Würfel. Das Gottlieb-Daimler-Stadion wird weltmeisterschaftstauglich gemacht, gleich daneben entsteht eine neue große Sporthalle.

Links zum Thema:
Stuttgart 21
Mercedes-Benz-Museum
Neue Messe
Kunsthaus
Gottlieb-Daimler-Stadion

Weinstadt

A gscheidr Wein hôdd nô koim Domma gschaded. (Ein guter Wein hat noch keinem Dummen geschadet.)

Der Wein hat Stuttgart reich gemacht, schon seit dem Jahr 1108 wächst und gedeiht der Trauben an den Hängen. Mit 403 ha Rebland ist Stuttgart das fünftgrößte Weinbaugebiet in Deutschland. Und natürlich gibt es im Schwabenland einige Besonderheiten: ein paar Beispiele:

Schäbisch "Besa" - was ist das? Der Nachweis der Schwaben, dass auf einer Zweierbank auch vier "Ärschle" Platz finden. Eng ist's und nie leise. Gelacht, gesungen und erzählt, ein "Lombadliedle" mit einem Glas Wein in der Hand und nette Menschen - auch wenn man alleine kommt, jeder findet sich schnell als Teil einer größeren Tafelrunde wieder. Ein Besen (gekennzeichnet durch den Besen vor der Haustüre) sind Wirtschaften auf Zeit und benötigen keine spezielle Konzession. Dafür dürfen sie auch nur 4 Monate im Jahr geöffnet sein. Aber welch herrliche Zeiten sind das, wenn im Exwohnzimmer Schwaben und Auswärtige zusammen "hocke", den frischen Wein geniessen und kleine schwäbische Mahlzeiten geniessen.

Über eine Million Besucher - Freunde von Wein und Geselligkeit - besuchen jährlich das Stuttgarter Weindorf. Auf dem Markt- und Schillerplatz sowie in der Kirchstraße werden in rund 120 gemütlichen Weinlauben jeweils Ende August bis Anfang September ca. 10 Tage lang rund 350 verschiedene Württemberger Weine ausgeschenkt. Schwäbische Spezialitäten und andere kulinarische Köstlichkeiten finden auf dem "Stuttgarter Weindorf" ebenso reißenden Absatz.

Interessantes und Wissenswertes rund um den Weinbau erfahren Interessierte im städtischen Weinbaumuseum Uhlbach. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Weinbaukultur von der Römerzeit bis heute.

Links zum Thema:
Stuttgarter Weindorf
Besenführer
Weinbaumuseum

Automobilstadt

I schaff beim Daimler!

Stuttgart ist voller Stolz auf seine Autobauer.

Stuttgart ist Heimat des weltweit ältesten Automobilherstellers und weist eine über 115 jährige Automobil-Geschichte auf. Diese Geschichte ist eng verbunden mit den Namen Gottlieb Daimler, Carl Benz, Wilhelm Maybach und Ferdinand Porsche. Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach bauten 1886 ihren selbstentwickelten schnell laufenden Benzinmotor in einen Kutschwagen ein. Das war damit das erste Automobil (automobil = selbstfahrend). Es fuhr 1887 zum ersten mal die Strecke Stuttgart - Cannstatt und das mit 18 km/h. Carl Benz setzte 1879 den ersten Zweitaktmotor in Gang und hatte bereits 1885 eine dreirädrige Kutsche mit einem Benzinmotor bestückt. Der Benz'sche Motorwagen wurde am 29. Januar 1886 beim Kaiserlichen Patentamt angemeldet. Die erste öffentliche Ausfahrt eines Autos (dieser dreirädrige Motorwagen) erfolgte am 3. Juli 1886 den Friedrichsring (Mannheim) entlang. Die Firmen "Benz & Cie." und "Daimler Motorengesellschaft" vereinigten sich 1926 (nach dem Tode Daimlers) zur Daimler-Benz AG. 1922 wurde Ferdinand Porsche Chefkonstrukteur bei Daimler, später technischer Direktor und Vorstandsmitglied er entwickelt unter anderem die legendären Kompressor-Sportwagen Mercedes SS und SSK. 1931 gründet er das Konstruktionsbüro Porsche in Stuttgart. Damit legt er den Grundstein für die heutige Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Im Auftrag von NSU entsteht 1933 der Typ 32, in der Konzeption ein Vorläufer des Volkswagens. Karosseriebaumeister Gottlob Auwärter gründet 1935 in Stuttgart-Möhringen seinen eigenen Betrieb zur Herstellung von Aufbauten, vor allem für Omnibusse. Der Beginn der heutigen Firma Auwärter-Neoplan. Von 1928 bis 1965 war die Solitude-Rennstrecke Schauplatz motorsportlicher Veranstaltungen (Motorrad und Automobil).

Links zum Thema:
Gottlieb Daimler
Carl Benz
Wilhelm Maybach
Ferndinand Porsche
Gottlob Auwärter

Grüne Stadt

Stuttgart zählt zu den grünsten Großstädten Europas. Die Landeshauptstadt liegt inmitten von Weinbergen und Wäldern, zahlreiche Parks und Grünanlagen laden zum Verweilen ein. Von den Schlossgärten bis zum Killesberg zieht sich das so genannte Grüne U, in dem seit der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 1993 verschiedene Parkanlagen zu einem großen Grünzug von acht Kilometern Länge zusammengefügt sind. Fernab von Straßen und Verkehr kann man hier spazieren gehen, spielen, sich ausruhen und die Natur genießen. Stege und Brücken verbinden die Schlossgartenanlagen, den Park der Villa Berg, den Rosensteinpark und die Wilhelma, den Leibfriedschen Garten, den Wartberg und den Höhenpark Killesberg bis hin zur Feuerbacher Heide und zum Kräherwald.

Ruhe und Erholung finden Besucher jedoch nicht nur in den Parks des Grünen U, sondern auch in vielen weiteren Parkanlagen und Naherholungsgebieten der Stadt, wie zum Beispiel im Weißenburgpark, in den Hohenheimer Gärten oder am Max-Eyth-See.

Links zum Thema:
Grüne U
Weißenburgpark
Hohenheimer Gärten
Max-Eyth-See

Kehrwoche

Besen und Schaufel - für viele in und um Stuttgart gehört die Kehrwoche nach wie vor zu den ehernen Gesetzmäßigkeiten des geordneten Lebens. Zwar gilt das Gesetz aus dem 1988 nicht mehr, aber Sauberkeit muss sein - und so ist jede Woche eine andere Mietpartei im Mehrfamilienhaus dafür zuständig, Treppen und Hof sauber zu halten. In Calw lud einmal die Volkshochschule zum Kurs "Kehrwoche für Einsteiger". Gedacht als Aprilscherz gingen dann aber mehr als 100 Anmeldungen ein! Sogar Unternehmen entstanden. Ein Student hatte 1995 die Idee sein Taschengeld aufzubessern, indem bei den Leuten anfragte, ob er die ungeliebe Kehrwoche und was dazu gehört erledigen kann. Ein halbes Jahr später hatter er schon 180 Mitarbeiter und als er über 300 Mitarbeiter hatte, brach er sein Studium ab und machte dies hauptberuflich.

Woher kommt diese Sucht nach der "Kehrwoche"? Begonnen hat alles im Jahr 1492 als Graf Eberhard im Bart in der Stadtordnung die Anfänge der Kehrwoche wie folgt befiehlt: "Damit die Stadt rein erhalten wird, soll jeder seinen Mist alle Woche hinausführen".

Mineralbäder

Badespass in Stuttgart

Wer heilkräftiges Mineralwasser schätzt, kann sich in einem der Mineralbäder im ältesten Stadtteil Bad Cannstatt sowie im angrenzenden Ortsteil Berg entspannen. Täglich sprudeln hier aus 19 Quellen 22 Millionen prickelndes Mineralwasser. Ein Naturschatz, der in dieser Dimension in Westeuropa einmalig ist, ein größeres Vorkommen kann in Europa nur Budapest vorweisen. Die drei Mineralbäder Leuze, MineralBad Cannstatt sowie Mineralbad Berg können auf eine reiche Badetradition zurückblicken. Die heilende Wirkung der Mineralquellen erkannten vor 2.000 Jahren nämlich schon die Römer.

Wellness, Fitness, Badespaß: die städtischen und privaten Bäder laden zum Vergnügen und Erholen ein.

Mineralbäder, Hallenbäder, Freibäder, Dampfbäder, Saunen und Mineralwasser in Hülle und Fülle berechtigen dazu, die Landeshauptstadt als Bäderstadt zu bezeichnen.

Übrigens: Ab ins Bad - das beste Motto bei schlechtem Wetter und für die Kids ein Riesenspaß!

Links zum Thema:
Alle Bäder auf einen Blick

Tüftler

Stuttgart ist die Hauptstadt der Tüftler. Der Grund: Not macht erfinderisch - und das Land war stets arm an natürlichen Rohstoffen. Hier steht nicht nur die Wiege des schnell laufenden Benzinmotors von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach, des Dampfpflugs von Max Eyth und des Luftschiffs von Ferdinand Graf von Zeppelin. Erfunden wurde hier 1895 auch der Hebelordner mit Exzenterverschluss, besser bekannt als Leitz- Ordner. Die elektrische Handbohrmaschine aus der Werkstatt W.E. Fein stammt aus Stuttgart, ebenso wie der arbeitsfreie Samstag und der Acht-Stunden-Tag aus dem Hause Bosch. Brauselimonadenpulver kommt aus Stuttgart-Cannstatt, erfunden von Theodor Beltle 1925. Die Erfindung des Bürokopierers durch Dr. Walter Eisbein1948 in Stuttgart-Zuffenhausen mündete in die Gründung der Firma Develop.

Desweiteren:

  • erster Büstenhalter
  • erste Rechenmaschine der Welt um 1623
  • Der Unimog
  • Der VW Käfer
  • erste Wächterkontrolluhr der Welt
  • die erste Stechuhr der Welt
  • die erste Links-Links-Strick Maschine der Welt
  • erstes Solarluftschiff der Welt
  • erstes Solarmotorboot der Welt
  • erster Radio-Volksempfänger der Welt
  • erstes Kofferradio der Welt
  • erste Maschinenpistole

weitere Tüftler aus dem Ländle:

Matthäus Hahn - der Mechanikerpfarrer, Baute Sonnenuhren, Fernrohre, Sprachrohre Erfindungen: erste Neigungswaage der Welt, erste astronomische Maschine, erste Rechenmaschine der Welt, erste 14stellige Rechenmaschine der Welt.

Johann Samson Wilhelm Mayer - erste Handfeuerspritze der Welt, erste Phosphor-Reibezündhölzchen der Welt, elektrisches Feuerzeug.

Jakob Friedrich Kammerer - wasserdichte Stiefel, Zündmaschinen.

Friedrich Wilhelm Märklin - erste und größte Spielwarenfabrik der Welt, Erfindungen verschiedener Spielzeuge, bekannt durch die Märklin Eisenbahn.

Heinrich Voelter - erster Holzschleifer der Welt, erste Paiermaschine der Welt, erste Holzstoffmaschine der Welt die in Paris 1867 mit einer goldenen Medaille ausgezeichnet wurde, Zeitungsrotationsmaschine, erste Holzstoff-Papiere der Welt.

Matthias Hohner - Verfeinerung von Mundharmonikas, zum ersten Mal Einsatz von Maschinen zum Bau von Mundharmonikas.

Karl Ehmann - Wasserversorgungsanlagen.

Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach - Zusammengefasst erstes Motorrad der Welt, erste motorisierte Straßenbahn der Welt, erste Motorboot der Welt, erstes Luftschiff der Welt, erster schnellaufender Motor der Welt, erste motorisierte Pferdekutsche der Welt (Vorläufer des heutigen Autos), erste motorisierte Schienenfahrzeuge der Welt, erste Lastkraftwagen der Welt, erste Feuerspritzen mit Motor, erster Omnibus und motoriserters Taxi der Welt, der erste Oberflächenvergaser der Welt, erste Spritzdüsenvergaser der Welt, erste funktionsfähige Viertaktmotor von Maybach (Otto hat Maybach die Weiterentwicklung überlassen), kleinste Motorboot der Welt mit einem Daimler-Einzylinder-Motor der Welt, erste Glührohrzündung der Welt, erste Kurvennutsteuerung der Welt, erste Drehzahlregulierung der Welt, der erste V-Motor der Welt, erster Phönixmotor und der erste Spritzdüsenvergaser der Welt, erstes motorisierstes Taxiunternehmen, erster motorisierte Kriegsfahrzeug der Welt.

Max Eyth - Gründung der DLG (Deutsche landwirtschaftliche Gesellschaft) in Berlin, baute Dampfpflüge.

Ferdinand von Zeppelin - erstes lenkbare Starrluftschiff der Welt, späteres Zeppelin-Luftschiff mit Daimlermotoren.

Wilhelm Emil - Fein erste elektrische Handbohrmaschine der Welt, erste elektrische Tischbohrmaschine der Welt, erstes Telefon mit Hufeisenmagnet, erstes tragbare Telefon für das Militär, Verbesserung der dynamo-elektrischen Maschine, Feuermeldeapparat, Klappanzeiger für Haustelegrafen, Alarmanlagen gegen Einbruch, Kontrollapparate zur Überwachung der Drehzahl von Mühlenrädern, elektrische Uhren und Wasserstandsanzeiger, elektrische Beleuchtungsapparate für Bühnenzwecke, elektrische Badewanne für medizinische Zwecke, elektrische Zündvorrichtung, elektrische Alarmvorrichtung für Leichenhallen, zwecks Scheintot, erste Installation von Feuertelegraphen in Nürnberg, kurz später in Stuttgart, erste elektrische Kaffeemaschine der Welt.

Margarete Steiff - erste Elefanten aus Wollfilz der Welt, erster Teddy der Welt von Neffen Richard Steiff, weitere Anfertigung von Stofftieren.

Albert Hirth (350 Erfindungen) und seine Söhne Hellmuth u. Wolf Hirth - erste Papieraufspannmethode für Reißbretter der Welt, erstes Schraffierlineale der Welt, erste verstellbare Zeichenwinkel, erste Zahnradfräsmaschine der Welt, erste Spritzgußautomaten der Welt, erster Automat zum Auffüllen von Jagdpatronen, erste Maschine zur Produktion von Tropölern, erster verstellbarer Zeichentisch der Welt, erste Luftzellenreifen der Welt für Fahrräder und Automobile, erste Papierkräuselmaschine der Welt zur Fertigung von Blumentopfmanschetten, erste Werkzeugmaschinen zur Produktion von Haarschneidemaschinen der Welt, erstes elektrische Glockenläutwerk der Welt, erste Flaschen-Plombier- und Etikettiermaschine der Welt mit Names Rapid, mit der automatisch die damals noch üblichen Bierflaschen-Bügelverschlüsse geschlossen und gleichzeitig die Flaschen etikettiert wurden., erste Drehbank der Welt, erste Schleifmaschine der Welt, Verbesserung der Kurbellenkung, erste Fortuna- Lederschärf- und Rundschleifmaschine der Welt, Gründung einer Kugellager Firma namens Norma, erster Vierfarbstift der Welt, Patent erhalten für den Bau eines Riesenhubschraubers, Verbesserung an den Phonographenwalzen, erste hohle Luftschraube der Welt bei der die Auspuffgase durch feine Düsen an der Rückseite des Propellerblattes weggeschleudert wurde, entwickelte einen Zweitaktmotor, Bau des ersten Großraumflugzeug der Welt, Erwerb des Pilotenpatents, Präsident des Deutschen Aero-Clubs, erstes Segelflugzeug der Welt, erster Motorsegler der Welt, erstes Segelflugzeug der Welt daß in Serienfertigung ging, die erste Kurbelwelle der Welt, Hirth-Minimeter, das erste Gleitflugzeug der Welt, die erste Luftschraube in einer Hubschrauberversuchsanlage der Welt.

Robert Bosch, Gottlob Honold - viele Tausend Erfindungen viele Erfindungen im Automobilbereich, wie z.B. ABS, ESP, ASR, Scheibenwischer, erster Niederspann-Magnetzünder der Welt, erste Abreißzündung der Welt, erste Hochspannungs-Magnetzünder der Welt, erste Zündkerze der Welt, erste Bosch-Lichtanlage der Welt, erste Anlasser der Welt, erste Einspritzpumpe für den Dieselmotor, erstes Elektrowerkzeug mit dem Motor im Handgriff, erste Haarschneidemaschine der Welt, erster Bohrer, Schrauber, Schleifer der Welt, erster Kühlschrank der Welt.

Wilhelm Maier, Adolf Remshardt - erster Sonnenmotor der Welt, erste Sonnenkraftmaschine der Welt, erster Transistor der Welt, erste Solarzelle der Welt, ein Kind der Halbleitertechnik, erste Vorrichtung zur unmittelbaren Verwendung der Sonnenwärme zur Dampferzeugung der Welt, erster Schmelzofen zur Herstellung synthetischer Edelsteine, erste Koch- und Leuchtlampe für Kerzenbenutzung der Welt, erste Transport- und Sitzboje der Welt für Dauerschwimmer.

Claude Dornier - erstes Großraumflugzeug der Welt, erstes Ganzmetallflugzeug der Welt, erstes Postflugzeug der Welt.

Ernst Heinkel - Bau des schnellsten Verkehrsflugzeug der Welt für die Lufthansa, erste Sperrholzbeplankte Flugzeug der Welt, erstes Turbinentriebwerk der Welt, erstes raketengetriebene Flugzeug der Welt, erstes düsengetriebenes Flugzeug der Welt, erstes Stahltriebwerk-Flugzeug der Welt, hat mehr als 500 Flugzeugtypen entwickelt.

Willi Burth - die erste waagrecht liegende Filmspule auf einem Filmteller der Welt, erster Endlosteller der Welt, mit seiner Hilfe konnten heute die Multiplexkinos entstehen!!! Erhielt die höchste Auszeichnung für über ein dutzend Weltpatente, erste automatische Wiedergabekontrolle, die den Höhenstand des Bildes korrigieren kann der Welt, erste Projektionstunnel der Welt.

Artur Fischer - (damals über 4.500 Erfindungen) erste Nylon-Zylinder der Welt, erste Dübel der Welt, erste Fischerspielzeug der Welt, erste Magnesium-Blitzlichtgerät mit Verschlußsynchronisation, erste elektrische Glühdraht-Feuerentzünder der Welt, erstes Foto-Blitzlicht der Welt.

Reinhard Koenig-Fachsenfeld - Ein Vater der Aerodynamik, besonders im Bezug auf das Automobil. So wurde auch BMW und andere Automobile in der Welt von dem Schwaben unter die Lupe genommen und verbesserte so an den Automobilen die Aerodynamik.

Johann Georg Elser - erfand die erste Parkplatz-Hebebühne. Erlangte jedoch auch Berühmtheit, durch sein Attentat auf Adolf Hitler. Er bastelt eine Bombe und installierte sie in dem Münchener Bürgerbräukeller. Am 08.11.1938 fährt Elser nach München, um der alljährlichen Traditionsveranstaltung der Nationalsozialisten beizuwohnen, die im Bürgerbräukeller des gescheiterten Putsches von 1923 gedenken. Er inspiziert die Lokalität. Die Säule hinter dem Rednerpult hatte er sich damals ausgesucht für seine selbstgebastelte Bombe. Er ließ sich 30 bis 35 mal in den Bürgerbräukeller einschließen, um die ausgesuchte Säule in den Nächten zu präparieren. Elser wollte an dem Abend, als Hitler in dem Bürgerbräukeller war, doch nach München. Übersah aber an der Grenze bei Konstanz 2 Grenzbeamte, die ihn dann festnahmen. Das geschah genau 35 Minuten bevor die Bombe explodierte. Hitler mußte an diesem Abend ca. 15 Minuten früher gehen und daher verfehlte die Bombe das Ziel.

Casimir Bumiller - erfand die Wäscheklammer, auch die dazugehörenden Maschinen zur Produktion der Wäscheklammern.

Julius Robert Mayer - ihm gelang es als Erstem, das mechanische Äquivalent der Wärme zu bestimmen.

Maria Gräfin von Linden - erste Frau in Deutschland, die zum Doctor rerum naturalium promovierte, sprich die erste deutsche Professorin in Deutschland. Ihre Erfindung antiseptischem Naht- und Verbandsmaterial vergab sie an die Firma Paul Hartmann AG in Schwaben. War auch die erste deutsche Verbandstoff-Fabrik Deutschlands.

Josef Hack - die erste Brille mit Scheibenwischer der Welt, der erste Fotoapparat, der Wasser spritzte, das Schwiegermutter-Gebiß mit Haaren auf den Zähnen, die erste Trommelmaschine der Welt, erste Eierköpfmaschine der Welt.

Louis Leitz - "Der weitbekannte Leitz-Ordner" erster Hebelordner mit Exzenterverschluß, erster Tippklemmer der Welt, der das Schriftgut anpreßt und das Fassungsvermögen steigern half, erste Raumsparschlitze im Einband der Welt.

Richard Hirschmann - Erfinder des Bananensteckers.

Paul Moser - Erfindung des Hinterladergewehr, das erste Einspurauto der Welt, erste Industrienähmaschine der Welt, erste Addiermaschine der Welt.

Wilhelm Kraut - Erfinder der Waage, bei der keine losen Gewichte mehr aufgelegt werden mußten, "Bizerba-Waagen".

Dr. Eisbein - arbeitete in der Trikop GmbH in Stuttgart erster Kopierer der Welt.

Conrad Dietrich Magirus - Er gründete den deutschen Feuerwehrverband, er werkelte an neuen Erfindungen im Bereich des Feuerwesens: Pumpen, Leitern, Rettungskörbe, Signalgeräte, Steigergurte, Sprungtücher, Tragbahren, windsichere Glas- und Erdölfackeln und einen Selbstrettungsapparat, mit dem man sich selbständig abseilen konnte, erste Magirus LKW, Magirus Leitern, erste elektroautomobilen Leiter der Welt, erste benzinbetriebene Leiter der Welt, erste motorgetriebene Leiter der Welt, war damals der größte Hersteller von Feuerlöschgeräten.

Der erste Deutsche im damaligen Westdeutschland im All war ein Schwabe: Ulf Merbold, und später auch der Schwabe Ernst Messerschmid.


Kinder

Was machen wir mit unseren Kindern in Stuttgart?

Zuerst – statt ein kleines Hotelzimmer, zugestellt mit Betten und überteuert für die Übernachung zu buchen – lieber eine Ferienwohnung buchen bei » www.urbanbnb.de. 65% günstiger als im Hotel, mehr Platz für die ganze Familie und ausgestattet mit einer Küche, damit man sich selber auch mal bekochen kann.

Und dann?

Rein ins Vergnügen, in Stuttgart gibt es viele kindergerechte Möglichkeiten:

Spieltipps

Schlechtes Wetter draussen? Was macht man dann in Stuttgart? Spielen, spielen, spielen.....
Hier geht es zu den Tipps!

Und was ist los in Stuttgart?

Einfach mal hier schauen für Kinder: www.kinder-kalender.de

und was bietet die Stadtverwaltung? Dieser Link benützen: www.stuttgart.de/kinder

Übernachten mit Kids

Kinder haben Vorfahrt in Stuttgart. Aber wie überall erfährt man auf Reisen immer wieder, wie schwierig oder gar unmöglich es ist, eine bezahlbare Ferienwohnung mit getrennten Schlafzimmer zu buchen. Oft sind Kinder erst gar nicht erwünscht. Nicht so in Stuttgart!

Wir sind eine Bed&Breakfast-Agentur, die für Sie als Tourist komplett möblierte Wohnungen bereithält - gut & günstig!


Geheimtipps

Hier finden Sie einen kleinen, feinen Überblick über Besonderheiten, die Sie vielleicht so nirgendswoanders finden.
Veilleicht ist dies eine Anregung für Sie, aus einem normalen Städtebesuch etwas ganz besonderes zu machen.

Esstipp

Frische Produkte, professionelle Kochkunst und ein hoher Qualitätsanspruch - es erwartet Sie eine abwechslungsreiche und zeitgemäße Küche mit saisonalen Produkten und einem täglich wechselnden Mittagstisch.

» www.landgasthaus-ratsstuben.de

.. nicht nur Wein und Sekt verkaufen, sondern auch Kenntnis über das Kulturgut Wein vermitteln: Rebsorten, Weingüter, Anbaugebiete, Lagen und Qualitäten, Geschichte....

www.kleine-weinakademie.de

Reittipp

Reiten wie Pippi

Auf den Sonnenhof finden Sie vom Bioladen, über Picknickwiese bis hin zu Reiterferien alles.
Ideal für Familien mit Kinder - Mama und Papa liegen auf der grünen Wiese in der Sonne und die Kinder dürfen ungestört herumstreunen - nicht nur für Reiter geeignet - mitten in der Großstadt und doch auf dem Lande!

www.dersonnenhof.com

Alle Reiterhöfe in und um Stuttgart finden Sie unter http://www.hallo-pferd.de/reiten/Stuttgart

Tramtipp

kennen Sie die alten Trams?

Straßenbahnfahren wie früher, wo es noch keine U-Bahn, S-Bahn, Regiobahn etc.etc. gab. Wo man einstieg, Platz nahm oder stand und ruckelruckel durch die Stadt fuhr? Nicht schnell, nicht bequem, aber irgendwie urig und gemütlich? Quasi eine halbe Stadtbesichtigung und Stadtecken sah, die nicht auf den Prospekten sind? Nicht voller Glanz, aber voller Leben?

Eine Stadtbesichtigung, die Sie durch ganz Stutgart führt?

Die Straßenbahnlinie 15 der Verkehrsbetriebe Stuttgart bietet Ihnen dies alles und noch viel mehr!

Einsteigen und losfahren.

Ganz oben im Norden geht's los in Stuttgart-Stammheim - über Zuffenhausen (Porschemuseum) und Pragsattel, Löwentor geht es an der Wilhelma vorbei, natürlich Hauptbahnhof, Schwenker durch die Stadtmitte/Schlossplatz und dann wieder bergaufwärts am Bubenbad vorbei zur Ruhrbank/Fernsehturm. Gesamtdauer 45 Minuten - oder einfach ein/aussteigen wo es gefällt!

Eine unvergessliche Tour - für Infos einfach Bild klicken und gewünschte Haltestelle eingeben!
Da einige Stadtplaner der Meinung sind, diese Straßenbahn ist zu langsam, zu alt und nicht mehr zeitgemäß - leider nur noch bis Ende 2007 (schnieff!).

Aktuell: 2009: Leider vorbei mit der Linie 15 - man fährt jetzt bequemer (vielleicht ein Fortschritt), aber auch die Strecke gibt es nicht mehr.

Alternativen:

Standseilbahn bzw. der Erbschleicherexpress

Die Standseilbahn wurde in den Jahren 1928/29 von der Maschinenfabrik Esslingen erbaut, damit Trauergäste den Höhenunterschied von 90 Metern zwischen Heslach und dem Degerlocher Waldfriedhof leichter überwinden konnten. Dies brachte ihr im Volksmund auch die Namen Erbschleicher-Express oder Witwen-Express ein. Sie verfügt über eine Spurweite von 1000 mm und legt die Fahrstrecke von 536 Metern in drei Minuten zurück.

Die beiden Wagen wurden aus Teakholz gefertigt. In den Jahren 2003/04 wurde die Bahn modernisiert, um die neuen EU-Sicherheitsrichtlinien zu erfüllen. Seit dem 24. Juli 2004 fährt sie wieder nach Fahrplan.

Die Zacke:

Die Zahnradbahn Stuttgart, im Volksmund auch Zacke genannt, wurde am 23. August 1884 eröffnet und verbindet seither den Stadtbezirk Süd mit dem 1908 eingemeindeten Stadtteil Degerloch. Neben der Zugspitzbahn, der Wendelsteinbahn und der Drachsenfelsbahn ist sie eine von nur noch vier betriebenen Zahnradbahnen in Deutschland. Als einzige dient sie dabei nicht touristischen Zwecken sondern dem regulären Fahrverkehr.

Die Strecke beginnt heute auf dem Marienplatz im Stadtbezirk Süd, unmittelbar nach der Abfahrt überquert die Zahnradbahn die Filderstraße und führt auf einer eigenen Trasse bergauf zur Kreuzung Alte Weinsteige / Liststraße. Dort trifft die Strecke auf die alte Trassierung (1884 bis 1936), heute nur noch Betriebsstrecke von und zum Depot (welches in der früheren Talstation untergebracht ist). Ab der Liststraße verläuft die Zahnradbahn größtenteils entlang der alten Weinsteige, der historischen Hauptstraße auf die Filerebene.

Auf 1,7 km Streckenlänge (ab Marienplatz) werden 207 m Höhenmeter (266 m bis 473 m über NN) erklommen, auf den letzten 500 Metern fällt die Strecke dann wieder um 3 Höhenmeter ab. Die maximale Steigung auf der Strecke beträgt 17,5 % (zwischen Liststraße und Pfaffenweg), auf der Betriebsstrecke zum Depot 20,0 %. Zwischen den Haltestellen Pfaffenweg und Wielandshöhe (wo sich das Sternerestaurant Wielandshöhe befindet) und dem Haigst hat man einen Panoramablick über die Innenstadt von Stuttgart.

Straßenbahnmuseum finden Sie unter www.shb-ev.info

Hier können Sie übrigens auch Sonderfahrten individuell sich zusammenstellen lassen!

Link zur Zacke: www.filderbahn.net